Wir machen mit…

…beim Bildungsnetzwerk Sankt Wendeler Land.

logoIm Projekt „kommunale Bildungslandschaften“, in denen lokale und überregionale außerschulische Lernorte zu den Themenbereichen „Natur und Landschaft“ sowie „Kulturelles Erbe“ mit den Bildungseinrichtungen in einer Gemeinde vernetzt werden.

Ziel ist, die nachwachsende Generation mit den Besonderheiten des ländlichen Lebens in ihrem Lebensumfeld praktisch vertraut zu machen. Die Angebote der außerschulischen Lernorte sollen dabei nicht mehr länger als separate, vom Unterricht abgekoppelte Einmal-Events angesehen werden, sondern in die Unterrichtseinheiten integriert werden.
Die in den jeweiligen Fächern behandelten Themen können entsprechend den neuesten pädagogischen Vorgaben in der Praxis veranschaulicht werden. Für die Lehrplaninhalte und die dazugehörigen Lernorte werden zukünftig Unterrichtseinheiten bzw. den Unterricht ergänzende Arbeitsmaterialien entwickelt. Mit diesem Konzeptansatz werden die Bildungsarbeit auf das soziale und reale Lebensumfeld der Kinder erweitert und den Lehrern konkrete Möglichkeiten zum handlungsorientierten Unterrichtsgestalten und Kompetenzerwerben angeboten. In den außerschulischen Lernorten können am Beispiel der Dörfer u.a. anschaulich alle Themen der Nachhaltigkeit dargestellt werden (Textquelle: Internetseite Kulani.de).

Zielgruppe für unseren Verein sind die Kinder des Kindergartens, der Grundschule und der Förderschule Oberthal. Orte sind zunächst unser neu renoviertes Kelterhaus , später auch beim Garten der Begegnung am DGH, wo auch selbständige und kindgerechte Gartenarbeit ermöglich sein wird. Als Lerninhalte kommen im Wesentlichen in Betracht die Komplexe Nutzen von Obst und Gemüse, gesunde Ernährung und gesundes Leben, Sensorik, Natur und Ökologie und unsere fantastische heimische Kulturlandschaft.

Vom Abfall zum wertvollen Naturdünger

Jetzt im ausgehenden Herbst am Ende des Gartenjahres stellt sich oft die Frage,
wohin mit den Resten von abgeräumten Beeten, Laub und Heckenschnittgut.

Im natürlichen Einklang mit der Natur, preiswert und ökologisch, ist die Einbringung der Gartenabfälle (soweit die Pflanzen nicht mit Krankheiten behaftet waren) in den
natürlichen Kreislauf eines Nutzgartens. So sind alle Pflanzennährstoffe für die
nächste Saison wieder verfügbar. Für den Komposthaufen ist die Menge meist zu
groß und auch zu grob, damit ein Komposter bereits im nächsten Jahr guten Kompost liefern kann.
Ideal ist es deshalb, alles zu zerkleinern und dann dem Komposter beizugeben.
Einfach und effektiv ist dabei ein guter Gartenhäcksler. Mit einer Mischung aus überwiegend kohlenstoffhaltigem Gut (Äste, Pflanzenstängel, Laub) und stickstoffhaltigem Gut (z.B. Gras) wird im Komposter das Zusammenkleben des Material und damit auch Fäulnis verhindert, die Verrottung also optimiert. Das gehäckselte Gut lässt sich auch statt im Komposter einfach auf die abgeernteten Beetflächen ausstreuen. Ein Wall aus Häckselmaterial hindert auch Schnecken am Besuch von Beeten. Und wer nichts kompostieren und recyceln will, für den schafft das Kleinhäckseln auch mehr Platz in der Biotonne.(hjr)

Wir vom OGV verleihen an unsere Mitglieder gerne kostenlos unseren vereinseigenen Häcksler. Interessenten setzen sich in diesem Fall mit H.J.Recktenwald – Tel. 1463 in Verbindung. Wir bringen den Häcksler auch zu Ihnen und holen ihn wieder ab.

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Fotowettbewerb des Landesverbandes der Obst- und Gartenbauvereine

Der Landesverband hat  einen interessanten Fotowettbewerb ausgeschrieben, sein
Thema lautet Vier Jahreszeiten in der Streuobstwiese

Nachfolgend Textauszüge aus der Ausschreibungsbroschüre:

Sie fotografieren gerne und lieben den Aufenthalt in der Natur. Dann empfehlen wir
Ihnen eine Fotosafari durch unsere heimischen Streuobstwiesen. Entdecken Sie dort
eine schier unglaublich große Zahl wunderschöner Motive. Senden Sie uns Ihre besten Bilder zu und nehmen so am Fotowettbewerb „Vier Jahreszeiten in der Streuobstwiese“ teil. Gehen Sie auf die Suche nach Apfel-, Birnen- ;Kirsch- und Zwetschenbäumen,
Wiesenschaumkraut, Löwenzahn, Hahnenfuß, Wiesenkerbel, Gundermann, Salbei,
Storchschnabel und weiteren interessanten Pflanzen. Begegnen Sie unserer Honigbiene, Wildbienen, Hummeln, Schwalbenschwanz, Großem und kleinem Fuchs, Admiral, Rosenkäfern, und Heupferdchen, auch Feldhasen, Siebenschläfer oder dem Waldkauz. All dies gibt es das ganze Jahr über in unseren Streuobstwiesen zu entdecken. Kleine und große Naturwunder gibt es überall. Auch stimmungsvolle Momente in der Vegetationsruhe, der Winterzeit, bieten schöne Motive. Sie gewinnen auf jeden Fall, denn jeder Besuch der Wiese ist ein besonderes Erlebnis.

Der Wettbewerb startet am 01. Oktober 2015 mit der ersten Jahreszeit „Herbst“. In
jedem Quartal werden aus den eingereichten Fotos die drei schönsten ausgewählt und prämiert. Aus diesen Fotos werden dann abschließend die drei Siegerfotos ausgewählt und mit Geldpreisen prämiert (500 €, 300 €, 200 €). Teilnehmen kann jeder, soweit er Hobbyfotograf ist. Für Kinder und Jugendliche gibt es Sonderkategorien.

Link zum Wettbewerb

 

Streuobstwiesenbörse

P1040489Streuobstwiesen sind Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft und von außergewöhnlich großem Nutzen für Tier- und Pflanzenwelt. Sie sind nicht ausschließlich unter dem Aspekt einer wirtschaftlichen Nutzung zu sehen. Dieser tritt eigentlich eher in den Hintergrund. Ein gewisses Maß an Pflege brauchen sie schon, mit bloßem Mähen des Grases ist es nicht getan. Manchem Wiesengrundstückseigentümer ist es aber beschwerlich und nicht immer möglich stets ein Auge darauf zu werfen, so dass sie mit der Zeit auch vernachlässigt werden. Schade, denn sie prägen auch unser Groniger Ortsbild mit.
Der Landesverband der Gartenbauverein hat hier eine sehr gute Initiative ergriffen. Er möchte vermitteln zwischen Eigentümer und neuen Interessent. Umso willkommener ist die Situation dann, wenn der neue  Interessent  auch noch zur Generation der Jungen gehört. So ist dann auch für die nächsten Jahre sichergestellt, dass diese Schätze unserer Natur Zukunft haben. Die Börse will aber auch helfen, dass jetzt im Herbst Obst an und unter Bäumen nicht verrottet. Interessenten für Ernte und Abnahme finden sich immer.

Fragen dazu beantwortet gerne Frau Stefanie Theobald von der Geschäftsstelle des
Landesverbandes der Obst- und Gartenbauvereine in Schmelz (06887-9032999). Wer Internetzugang hat, kann selbst eine „Anzeige schalten“ oder sich über die dort
bereits eingestellten „Angebote“ informieren.  Internet:  www.gartenbauvereine.de
Suchbegriff „Streuobstwiese“. (hjr)

Erlebnis Kelterhaus

Wie kommt der Apfelsaft in die Flasche?

keltern_kiga_Anhang 9Das konnten am letzten Freitag mehr als 20 Kinder einer Gruppe des Oberthaler Kindergartens vor Ort ganz genau miterleben. Mit ihren Erzieherinnen Jennifer Marx, Nadine Sänger und Sina Kartes machten sie sich schon früh auf den Weg nach Gronig zum Kelterhaus des OGV. Mitgebracht hatten sie Äpfel, die sie in den Tagen davor selbst geerntet und gesammelt hatten. Wissbegierig und neugierig warteten alle schon auf den angekündigten Tag im Kelterhaus. In den neu renovierten Räumen des Kelterhauses gab es zunächst ein kleines Frühstück zur Stärkung nach dem langen Weg für die kleinen Beine. Vom Vorsitzenden des OGV Hans Josef Recktenwald und seinen beiden Helfern Achim Scheer und Heribert Schwarz wurde die Truppe zuvor herzlich begrüßt und das Bevorstehende mit ein paar Worten die Sache noch spannender gemacht. Nach dem Waschen der Äpfel gab es dann ein paar erschreckte Gesichter als der große Apfelmuser anlief. Schnell war das Obst zerkleinert und danach die Presse befüllt. Noch bevor die mit großem Druck arbeitende Presse in Betrieb gesetzt wurde, lief schon der erste Saft in die Auffangwanne. Während die Maschine noch arbeitete konnten die Ersten es nicht erwarten, schon mal den Saft zu probieren. Es war genügend Apfelsaft für alle durstigen Kehlen vorhanden und alle Trinkflaschen konnte gefüllt werden. Die Gesichter der Kinder war dann auch das schönste Dankeschön an die Presse-Leute. (hjr)

Redaktionsbesuch im Kelterhaus

Aufmerksam geworden durch den Bericht über den Besuch des Oberthaler Kindergartens  in unserem Kelterhaus vorletzten Freitag, hatten wir diesen Samstag Besuch der Redaktion der Saar-Heimat. Die Saar-Heimat ist eine reine Internetzeitung, die über regionales im Landkreis St. Wendel und im übrigen Saarland berichtet. Die verantwortliche Hauptredakteurin Frau Möller hatte sich zu dem Besuch angesagt. Dieser Samstag war dann auch der letzte Tag in der Keltersaison 2015 und das Team hatte allerhand zu tun. Von morgens 8 bis nachmittags 15 Uhr wurden Äpfel angeliefert und zu Saft und Maische verarbeitet. Es blieb aber genügend Zeit zu amüsanten und aufschlussreichen Gesprächen mit dem Kelterteam. Frau Möller konnte sich so – ergänzend zur der Beschreibung auf unsere Vereins-Webseite – ein Bild von unserem Verein und seinen Tätigkeiten machen. In den neu renovierten Räumen gab es auch Getränke und Kaffee für alle.

Gerne verweisen wir an dieser Stelle auf die Internetseite der Zeitung: saar-heimat.de

Kelterbetrieb

Auch in diesem Jahr nehmen wir wieder Äpfel und Birnen zum Keltern an.
Termine sind Freitag und Samstag, 16. und 17. Oktober.

Wer Äpfel zu Saft pressen oder zum Ansetzen von Apfelmaische musen lassen möchte, setzt sich bitte mit H.J. Recktenwald telefonisch in Verbindung (Tel. 1463).
Um längere Wartezeiten zu vermeiden, werden je nach Menge und Vorhaben entsprechende Termine vergeben.

Tipps für den Herbst: Pilze säubern

Der Herbst ist da!

Und mit ihm beginnt die Erntezeit, die uns der große Gärtner, ganz ohne unser Zutun beschert. Das Pilzefinden!

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Wunderbar ist es, wenn wir beim Spazieren plötzlich unverhofft Beute machen und dann zu Hause eine leckere Pilzmahlzeit zubereiten können. Aber wenn wir kein Messer dabei hatten, sind die Pilze häufig voller Erde und Laub, was zu Hause unangenehme Putzarbeit nach sich zieht.

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Das geht aber ganz einfach und ohne größere Verluste mit einer Gemüsebürste! Sie eignet sich mit der weicheren Seite hervorragend, um schonend den Waldboden abzufegen und dann steht dem Genuss nichts mehr im Wege!

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Vortrag über Hochbeete

Anlässlich der diesjährigen Erntedankfeier hielt eine Referentin von der
Landwirtschaftskammer einen sehr interessanten und fachlich fundierten Vortrag
zum Thema „Hochbeet“. Sie hat uns noch umfangreiches Prospektmaterial
überlassen. Wer nicht an der Veranstaltung teilgenommen hatte oder sich
grundsätzlich dafür interessiert kann sich gerne mit H.J.Recktenwald in Verbindung
setzen. Der anstehende Winter ist eine gute Zeit, in Ruhe Bau und Aufstellung eines
Hochbeetes zu planen. Da ein Hochbeet auch als Frühbeet genutzt werden kann,
sind schon frühe Ernten im nächsten Frühjahr sicher.

Termine

20.03.2016 (Sonntag) – Jahreshauptversammlung

05.06.2016 (Sonntag) – Kelterei- und Brennereifest

18.09.2016 (Sonntag) – Erntedank