Maiwanderung am 21. Mai

Maiwanderung des Obst- und Gartenbauvereins Gronig

Thema „Tag der Landwirtschaft und Umwelt“

Unsere traditionelle Mai-Wanderung findet am Sonntag, dem 21. Mai statt. In diesem Jahr wird sich uns auch eine interessierte Gruppe von Leuten aus anderen Ortsteilen unserer Gemeinde anschließen. Gemeinsam haben wir ein Programm mit dem Motto „Tag der Landwirtschaft und Umwelt“ erarbeitet. Wir wollen ganz bewusst in unserem Heimatort bleiben und uns im Groniger Bann bewegen. Unterwegs werden wir unseren Blick nicht nur auf Bekanntes werfen, sondern auch mal von fachkundigen Mitwanderen erfahren, wie es um Klima, Boden und Nutzung speziell hier bei uns bestellt ist. Was prägt unsere Kulturlandschaft hier im nördlichen Saarland und warum ist das so ? Auf zahlreiche Aspekte wird dabei eingegangen werden. Unterwegs machen wir Rast an einem Ort mit dem wohl schönsten Ausblick auf Gronig. Dabei wird/werden auch ein warmer Imbiss und Getränke angeboten. Vorher haben wir uns dann bereits bei einem Landwirt die Milchviehhaltung (Müller) angesehen und uns bei einem Bienenzüchter (Kasper) interessante Erläuterungen zu Bedeutung und Nutzen aber auch zu Gefahren unserer Honigbiene geben lassen. Räumlich zum Bienenland werden wir auch eine vorbildliche Neupflanzung von Hochstamm-Obstbäumen sehen. Nach der Mittagspause werden wir uns eine Bullenmastanlage (Wagner) ansehen und abschließend die Gärtnerei/Landschaftsbau Mörsdorf besuchen (so gegen14 Uhr). Auch hier werden wir wie zuvor durch die jeweiligen Eigentümer eine Begehung vornehmen und Interessantes erfahren. Abschluss findet die Wanderung dann im Gasthaus Andler bei Kaffee und Kuchen (ca. 15 Uhr). Hier werden zwei Referenten von der Landwirtschaftskammer des Saarlandes je einen kurzen und inhaltlich gut verständlichen Vortrag zum Thema „Glyphosat“ und „Nitrate im Boden“ halten. Glyphosat und Nitrat als zugefügte oder natürlich vorkommemde Bestandteile des Bodens sind Begriffe, die in den letzten Jahres immer mehr Aufmerksamkeit finden und häufig zu Diskussionen führen. Hier dürften auch die Garten- und Grundstücksbesitzer angesprochen sein.
In der heutigen Zeit stehen die Themen gesunde Ernährung und Umwelt immer mehr im Fokus. Dadurch entstehen auch immer mehr Konflikte mit der Herstellung gärtnerischer und landwirtschaftlicher Produkte. Auf der einen Seite die Wünsche der Verbraucher und auf der anderen Seite die Realität der Landwirte. Dieser Thementag aus Wanderung, Besichtigungen und Vorträgen soll mit dazu beitragen, mehr Aufklärung und Verständnis für beide Seiten zu schaffen.
Der zeitliche Ablauf wird sein:
10 Uhr Start am Dorfgemeinschaftshaus in Gronig (Kaffee und Getränke zum Start)
12 Uhr Mittagsimbiss
13:30 Uhr Weiterwanderung vom Bullenmastbetrieb Wagner Richtung Betrieb Mörsdorf
14:30 Uhr Weiterwanderung von der Baumschule Richtung Gasthaus Andler
Die Weiterwanderzeitpunkte sind angegeben für alle, die sich später unserer Gruppe anschließen wollen. Aber auch wer nicht mit der Gruppe gehe möchte, kann gerne abschließend zu Kaffee/Kuchen und den Vorträgen ins Gasthaus kommen.
Ein vielversprechendes und interessantes Tagesprogramm wird wohl jeden interessieren, gleich ob jung, jünger, alt, älter. Was gibt es schöneres als einen gemütlichen und schönen Tag mit Bekannten, Interessierten und Interessensgleichen um und im Gronig zu verbringen. Jeder ist herzlich willkommen.

Jahresausflug 2017

Jahresausflug am 11. Juni

Unser diesjähriger Vereinsausflug wird uns nach Weilerbach bei Kaiserslautern und anschließend in den Rosengarten nach Zweibrücken führen. In Weilerbach besuchen wir Großgärtnerei und Orchideenland Janke. Im Zweibrücker Rosengarten findet an diesem Tag der traditionelle Rosen- und Gartenmarkt statt. Mehr als 60 Aussteller präsentieren sich und bieten eine Vielzahl von Verkaufsartikeln an. Gerade im Monat Juni zeigen sich unsere Rosen von der schönsten Seite. Auf rd. 50.000 qm erwarten die Besucher ca. 60.000 Rosenstöcke in 2.000 Sorten.
Mitfahren kann jedermann. Die Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Der Fahrpreis einschl. des Eintrittes in den Garten beträgt 20 Euro.
Anmeldungen bei H.J. Recktenwald, Tel. 1463. Der Fahrtpreis ist zu überweisen auf das Konto DE50 5925 1020 0000 3616 91. Abfahrt in Gronig ist um 08:30 UIhr auf dem Kirmesplatz. Gegen 20 Uhr werden wir zurück sein.

Wir machen mit…

…beim Bildungsnetzwerk Sankt Wendeler Land.

logoIm Projekt „kommunale Bildungslandschaften“, in denen lokale und überregionale außerschulische Lernorte zu den Themenbereichen „Natur und Landschaft“ sowie „Kulturelles Erbe“ mit den Bildungseinrichtungen in einer Gemeinde vernetzt werden.

Ziel ist, die nachwachsende Generation mit den Besonderheiten des ländlichen Lebens in ihrem Lebensumfeld praktisch vertraut zu machen. Die Angebote der außerschulischen Lernorte sollen dabei nicht mehr länger als separate, vom Unterricht abgekoppelte Einmal-Events angesehen werden, sondern in die Unterrichtseinheiten integriert werden.
Die in den jeweiligen Fächern behandelten Themen können entsprechend den neuesten pädagogischen Vorgaben in der Praxis veranschaulicht werden. Für die Lehrplaninhalte und die dazugehörigen Lernorte werden zukünftig Unterrichtseinheiten bzw. den Unterricht ergänzende Arbeitsmaterialien entwickelt. Mit diesem Konzeptansatz werden die Bildungsarbeit auf das soziale und reale Lebensumfeld der Kinder erweitert und den Lehrern konkrete Möglichkeiten zum handlungsorientierten Unterrichtsgestalten und Kompetenzerwerben angeboten. In den außerschulischen Lernorten können am Beispiel der Dörfer u.a. anschaulich alle Themen der Nachhaltigkeit dargestellt werden (Textquelle: Internetseite Kulani.de).

Zielgruppe für unseren Verein sind die Kinder des Kindergartens, der Grundschule und der Förderschule Oberthal. Orte u.a. Der Garten der Verbindung am DGH, wo auch selbständige und kindgerechte Gartenarbeit ermöglich sein wird. Als Lerninhalte kommen im Wesentlichen in Betracht die Komplexe Nutzen von Obst und Gemüse, gesunde Ernährung und gesundes Leben, Sensorik, Natur und Ökologie und unsere fantastische heimische Kulturlandschaft.

Vom Abfall zum wertvollen Naturdünger

Jetzt im ausgehenden Herbst am Ende des Gartenjahres stellt sich oft die Frage,
wohin mit den Resten von abgeräumten Beeten, Laub und Heckenschnittgut.

Im natürlichen Einklang mit der Natur, preiswert und ökologisch, ist die Einbringung der Gartenabfälle (soweit die Pflanzen nicht mit Krankheiten behaftet waren) in den
natürlichen Kreislauf eines Nutzgartens. So sind alle Pflanzennährstoffe für die
nächste Saison wieder verfügbar. Für den Komposthaufen ist die Menge meist zu
groß und auch zu grob, damit ein Komposter bereits im nächsten Jahr guten Kompost liefern kann.
Ideal ist es deshalb, alles zu zerkleinern und dann dem Komposter beizugeben.
Einfach und effektiv ist dabei ein guter Gartenhäcksler. Mit einer Mischung aus überwiegend kohlenstoffhaltigem Gut (Äste, Pflanzenstängel, Laub) und stickstoffhaltigem Gut (z.B. Gras) wird im Komposter das Zusammenkleben des Material und damit auch Fäulnis verhindert, die Verrottung also optimiert. Das gehäckselte Gut lässt sich auch statt im Komposter einfach auf die abgeernteten Beetflächen ausstreuen. Ein Wall aus Häckselmaterial hindert auch Schnecken am Besuch von Beeten. Und wer nichts kompostieren und recyceln will, für den schafft das Kleinhäckseln auch mehr Platz in der Biotonne.(hjr)

Wir vom OGV verleihen an unsere Mitglieder gerne kostenlos unseren vereinseigenen Häcksler. Interessenten setzen sich in diesem Fall mit H.J.Recktenwald – Tel. 1463 in Verbindung. Wir bringen den Häcksler auch zu Ihnen und holen ihn wieder ab.

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Fotowettbewerb des Landesverbandes der Obst- und Gartenbauvereine

Der Landesverband hat  einen interessanten Fotowettbewerb ausgeschrieben, sein
Thema lautet Vier Jahreszeiten in der Streuobstwiese

Nachfolgend Textauszüge aus der Ausschreibungsbroschüre:

Sie fotografieren gerne und lieben den Aufenthalt in der Natur. Dann empfehlen wir
Ihnen eine Fotosafari durch unsere heimischen Streuobstwiesen. Entdecken Sie dort
eine schier unglaublich große Zahl wunderschöner Motive. Senden Sie uns Ihre besten Bilder zu und nehmen so am Fotowettbewerb „Vier Jahreszeiten in der Streuobstwiese“ teil. Gehen Sie auf die Suche nach Apfel-, Birnen- ;Kirsch- und Zwetschenbäumen,
Wiesenschaumkraut, Löwenzahn, Hahnenfuß, Wiesenkerbel, Gundermann, Salbei,
Storchschnabel und weiteren interessanten Pflanzen. Begegnen Sie unserer Honigbiene, Wildbienen, Hummeln, Schwalbenschwanz, Großem und kleinem Fuchs, Admiral, Rosenkäfern, und Heupferdchen, auch Feldhasen, Siebenschläfer oder dem Waldkauz. All dies gibt es das ganze Jahr über in unseren Streuobstwiesen zu entdecken. Kleine und große Naturwunder gibt es überall. Auch stimmungsvolle Momente in der Vegetationsruhe, der Winterzeit, bieten schöne Motive. Sie gewinnen auf jeden Fall, denn jeder Besuch der Wiese ist ein besonderes Erlebnis.

Der Wettbewerb startet am 01. Oktober 2015 mit der ersten Jahreszeit „Herbst“. In
jedem Quartal werden aus den eingereichten Fotos die drei schönsten ausgewählt und prämiert. Aus diesen Fotos werden dann abschließend die drei Siegerfotos ausgewählt und mit Geldpreisen prämiert (500 €, 300 €, 200 €). Teilnehmen kann jeder, soweit er Hobbyfotograf ist. Für Kinder und Jugendliche gibt es Sonderkategorien.

Link zum Wettbewerb

 

Streuobstwiesenbörse

P1040489Streuobstwiesen sind Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft und von außergewöhnlich großem Nutzen für Tier- und Pflanzenwelt. Sie sind nicht ausschließlich unter dem Aspekt einer wirtschaftlichen Nutzung zu sehen. Dieser tritt eigentlich eher in den Hintergrund. Ein gewisses Maß an Pflege brauchen sie schon, mit bloßem Mähen des Grases ist es nicht getan. Manchem Wiesengrundstückseigentümer ist es aber beschwerlich und nicht immer möglich stets ein Auge darauf zu werfen, so dass sie mit der Zeit auch vernachlässigt werden. Schade, denn sie prägen auch unser Groniger Ortsbild mit.
Der Landesverband der Gartenbauverein hat hier eine sehr gute Initiative ergriffen. Er möchte vermitteln zwischen Eigentümer und neuen Interessent. Umso willkommener ist die Situation dann, wenn der neue  Interessent  auch noch zur Generation der Jungen gehört. So ist dann auch für die nächsten Jahre sichergestellt, dass diese Schätze unserer Natur Zukunft haben. Die Börse will aber auch helfen, dass jetzt im Herbst Obst an und unter Bäumen nicht verrottet. Interessenten für Ernte und Abnahme finden sich immer.

Fragen dazu beantwortet gerne Frau Stefanie Theobald von der Geschäftsstelle des
Landesverbandes der Obst- und Gartenbauvereine in Schmelz (06887-9032999). Wer Internetzugang hat, kann selbst eine „Anzeige schalten“ oder sich über die dort
bereits eingestellten „Angebote“ informieren.  Internet:  www.gartenbauvereine.de
Suchbegriff „Streuobstwiese“. (hjr)

Tipps für den Herbst: Pilze säubern

Der Herbst ist da!

Und mit ihm beginnt die Erntezeit, die uns der große Gärtner, ganz ohne unser Zutun beschert. Das Pilzefinden!

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Wunderbar ist es, wenn wir beim Spazieren plötzlich unverhofft Beute machen und dann zu Hause eine leckere Pilzmahlzeit zubereiten können. Aber wenn wir kein Messer dabei hatten, sind die Pilze häufig voller Erde und Laub, was zu Hause unangenehme Putzarbeit nach sich zieht.

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Das geht aber ganz einfach und ohne größere Verluste mit einer Gemüsebürste! Sie eignet sich mit der weicheren Seite hervorragend, um schonend den Waldboden abzufegen und dann steht dem Genuss nichts mehr im Wege!

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Vortrag über Hochbeete

Anlässlich der diesjährigen Erntedankfeier hielt eine Referentin von der
Landwirtschaftskammer einen sehr interessanten und fachlich fundierten Vortrag
zum Thema „Hochbeet“. Sie hat uns noch umfangreiches Prospektmaterial
überlassen. Wer nicht an der Veranstaltung teilgenommen hatte oder sich
grundsätzlich dafür interessiert kann sich gerne mit H.J.Recktenwald in Verbindung
setzen. Der anstehende Winter ist eine gute Zeit, in Ruhe Bau und Aufstellung eines
Hochbeetes zu planen. Da ein Hochbeet auch als Frühbeet genutzt werden kann,
sind schon frühe Ernten im nächsten Frühjahr sicher.

Termine

11.03.2018  (Sonntag) – Jahreshauptversammlung Gasthaus Mombergstuben 16:30 Uhr

07.10. 2017 (Sonntag) – Erntedankfeier nach dem Hochamt im Bereich der Kath. Kirche (Veranstaltung steht noch nicht def. fest)